Die LIFO®-Methode beruht auf einer Theorie über das Verhalten und die Kommunikation von Menschen, die auf folgenden Prinzipien aufbaut:
- Wir lernen, uns anderen gegenüber so zu verhalten, dass unsere unterschiedlichen psychischen und physischen Bedürfnisse möglichst befriedigt werden. Das dadurch entstehende komplexe Verhaltensmuster wird unsere natürliche oder „bevorzugte“ Orientierung anderen gegenüber.
- Diese bevorzugte Orientierung ist die Quelle unserer Stärken. Sie kann jedoch noch produktiver eingesetzt werden, wenn wir sie voll verstehen und entwickeln.
- Die Kombination von Verhaltensstilen, die unsere Orientierung ausmacht, ist jedoch nicht immer und in allen Situationen hilfreich. Wenn wir unsere Stärken übertrieben einsetzen, können sie auch ins Gegenteil umschlagen: Sie werden dann zu Schwächen. Dadurch entstehen uns Nachteile, die wir aber in der Regel nicht wahrhaben wollen.
- Diese Tendenz, unsere Stärken übertrieben einzusetzen, wirkt sich besonders in stress- und konfliktreichen Situationen äußerst nachteilig aus. Wir können uns jedoch von Verhaltensstilen die unserem Ziel nach persönlicher Selbstverwirklichung zuwiderlaufen, befreien.
Entstehung der LIFO®-Methode
Der Begriff LIFO® steht für „Life Orientations“, d.h. Lebensorientierung.
Dr. Stuart Atkins und Dr. Allan Katcher haben 1963 die LIFO®-Methode im Rahmen von Leistungsmanagement und Leistungsbeurteilung als Selbsteinschätzungsverfahren entwickelt.
Sie ist heute in mehr als 30 Ländern vertreten und mehr als 8 Millionen Menschen haben die LIFO®-Methode mit Hilfe von qualifizierten LIFO®-Analysten für sich eingesetzt.