
Arbeit befindet sich gegenwärtig in einer historischen Umbruchsituation, die neue Anforderungen an die Kompetenzen, die Führung die Organisation von Arbeitnehmern und Unternehmen stellt.
Diese Umbruchsituation ist durch die Globalisierung, veränderte Märkte und Kundenbeziehungen sowie neu strukturierte Wertschöpfungsbeziehungen auf der einen Seite und auf der anderen Seite durch Nachhaltigkeitsanforderungen, veränderte Ansprüche an Erwerbsarbeit sowie gewandelte Rahmenbedingungen auf dem Arbeitsmarkt geprägt.
Zu berücksichtigen ist auch der wachsende Stellenwert personeller Dienstleistungen (z.B. Pflege). Unternehmen stehen somit vor der Herausforderung diesen Wandel zu bewältigen und sehen sich hierbei eingebettet in einen veränderten gesellschaftlichen Kontext.
Der Zusammenhang der wirtschaftlichen, sozialen, technologischen und ökologischen Dimension dieses Wandels kann nicht verstanden werden, wenn deren „kulturelle Integration“ nicht berücksichtigt wird.
Zentraler Bezugspunkt dieses Wandels von Unternehmen und Gesellschaft ist die Arbeit. Deshalb steht die „Arbeitskultur“ im Zentrum des Buchprojekts Arbeitskultur 2020. Wir wollen hierbei folgenden Fragen nachgehen: